2013 – Ich stürz mich auf Dich.

Ich kam gestern in der Unterhaltung mit einem Freund darauf, dass ich gar keine guten Vorsätze für 2013 fassen muss, denn ich bin ja schon ganz verplant:

Ich werde mindestens einen selbstgeschriebenen Jazz-Song vertonen. Ich werde Mittens Konzerte geben (und einen neuen Bandnamen suchen) und Vocals für Sepalot aufnehmen. Ich werde mindestens eine EP machen, sieht aber eher nach zwei aus. Ich werde Skyence anstacheln, noch mehr Songs mit mir zu basteln und mich nach langer Zeit wieder mit Freude auf EDM stürzen. Und mich mit Ableton beschäftigen. Ich werde neue Songs schreiben und mir vielleicht noch ein neues Instrument zulegen. Ich werde ein bessere Ukulele-Spielerin. Und mir noch den ein oder anderen Musikschaffenden für Kollaborationen schnappen. Ich werde nerdige Gespräche über Musik führen und das ganz und gar genießen. Ich werde stöbern und entdecken und meine Muse feiern, als ob’s kein Morgen gäbe.

Das erste Festival-Ticket liegt schon in der Schublade, Jessie Ware und Jamie Lidell spielen im März und versprechen einen guten Konzertfrühling, mit einigen anderen. Die Reisepläne stehen.

Bring it on, 2013 – ich freu mich schon.

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Ohrenhonig im Oktober

Es herbstet und München versinkt in goldenem Schlummer. Ich hab die Winterjacke aus dem Schrank geholt und mir Gummistiefel gekauft. Den passenden Soundtrack dazu liefert Feist mit dem Album „Metals“. In einigen Rezensionen und Bewertungen als langweilig bezeichnet, aber man kann sich u. a. mit „Get it wrong, get it right“ wunderbar einen Wochenendnachmittag untermalen, an dem man die dick besockten Füßchen hochlegt und in den aufsteigenden Dampf aus der Teetasse starrt. Wahlweise kann man natürlich auch Kastanienmännchen bauen.

Über den Finder und Poster toller Musik, Norbert Schiegel habe ich außerdem ein Lied gefunden, dass mich sehr vom Sitz gehauen hat, die Vocals stellen mir beim Hören alle Haare auf und ich kaufe Andrea Martin jedes Wort ab.