Esther Adam

Ohrenhonig im Oktober

Es herbstet und München versinkt in goldenem Schlummer. Ich hab die Winterjacke aus dem Schrank geholt und mir Gummistiefel gekauft. Den passenden Soundtrack dazu liefert Feist mit dem Album „Metals“. In einigen Rezensionen und Bewertungen als langweilig bezeichnet, aber man kann sich u. a. mit „Get it wrong, get it right“ wunderbar einen Wochenendnachmittag untermalen, an dem man die dick besockten Füßchen hochlegt und in den aufsteigenden Dampf aus der Teetasse starrt. Wahlweise kann man natürlich auch Kastanienmännchen bauen.

Über den Finder und Poster toller Musik, Norbert Schiegel habe ich außerdem ein Lied gefunden, dass mich sehr vom Sitz gehauen hat, die Vocals stellen mir beim Hören alle Haare auf und ich kaufe Andrea Martin jedes Wort ab.

You Shine Skit

Hier eine akustische Version „You Shine“. Das Original ist erhältlich auf DJ Sepalots Album „Chasing Clouds„.

Chasing Clouds

Seit heute ist DJ Sepalots neues Machwerk „Chasing Clouds“ zu haben. Mein Beitrag dazu: You Shine

Ohrenhonig

Diesen Sommer bin ich auf zwei Bands gestoßen, die ich vorher nicht kannte und die ich gerne ans Herz legen möchte.

Das war zum einen Electric Wire Hustle, Kollegen aus Neuseeland, live im Atomic Café Ende Juli. Das war teilweise ganz schön verspult, aber da lacht das Musikerherzchen, die drei wissen, was sie an ihren Instrumenten treiben. Auf Tonträger der passende Soundtrack für nächtliche Fahrten, worin und wohin auch immer. Die Stimme und der Bass erzeugen nicht ganz jugendfreie Gedanken, die ich an dieser Stelle lieber für mich behalte.

Mehr Hörproben gibt’s hier

Letztes Wochenende durch den Matsch des MS Dockville Festivals gequält, trotzdem viele gute Momente und tolle Musik im Gepäck, u. a. a forest.

Der Sänger, Fabian Schütze, hat noch ein weiteres Projekt laufen, „Me And Ocean“. Weil das Video gar so schön ist:

Hörproben zu a forest

Zu guter Letzt: „Rainbows“ von DJ Sepalots kommenden Album „Chasing Clouds“ (VÖ 30.09.2011) ist Track der Woche auf ON3. Reinhören kann man hier.

Fabian Füss, der die Vocals für diesen Track gemacht hat und den ich seit der Zusammenarbeit für das Eskapaden-Album und den Track „Nicht allein“ als Sänger besonders schätze, macht sich als solcher leider recht rar – super also, dass Sepalot ihn für „Rainbows“ gewinnen konnte!

Wow!

Ladi6 hat in Neuseeland mit der Single „Like Water“ Platin erreicht und meine Stimme ist am Start.

Und das Album Gold! Und Gewinnerin in zwei Kategorien beim Pacific Music Award! Und als Support Act für Erykah Badu! Es ist toll, Teil des Albums „The Liberation of…“ zu sein, ich bin wahnsinnig stolz auf sie und Parks.

P.S.: Das „Newcomer“ amüsiert mich in diesem Artikel, aber trotzdem nett.

We only said goodbye with words

When the news about Amy Winehouses death spread, I was very sad. Apart from that, i was shocked. Shocked about the nasty comments, the indelicacy and impiety of some people. Some asked „Why pity the death of another junkie, just because it was a famous one“.

Well, on one hand, because her songs were very dear to me. She was singing with an amount of emotional truthfulness, that I can relate to. When she wrote these songs, she tried to find relief from pain and after she achieved worldwide attention, she had to wallow in that pain over and over again. That is not an easy task. Ian Curtis from Joy Divion said once (analogously), that most people don’t know the cost of constantly revealing the innermost feelings in front of an audience. I do. Amy Winehouse was quite generous by sharing with us, even if it was just for a short while. Drug addiction is not some kind of cool rock’n roll whim that needs to be glorified, but it doesn’t deserve spitefulness and lack of compassion either.

By singing one of her songs I mean to express my utmost respect for her.

Neues von Ladi6

Endlich ist es soweit: Das Ladi6 Album kommt auch in Deutschland raus, wo ich mit großem Vergnügen für fünf Stücke die Backroundvocals beigesteuert habe.

Hier die in Neuseeland, ihrem Heimatland, zweite veröffentlichte Single, die dort geradwegs in die Charts maschiert ist. Zu Recht, natürlich. Backroundvocals von mir kommen ab 2:12. Man, was freue ich mich!

Polizisten

Extrabreit, Helden meiner frühpubertären NDW-Phase, haben einst dieses Loblied auf unsere Hüter von Recht und Ordnung verfasst und damit unsterbliche Zitate wie „Sie rauchen Milde Sorte, denn das Leben ist schon hart genug“ in die Welt gesetzt. Als die Münchner DJ’s und Produzenten Jens Witzig und Jo Kraus also gerufen haben, um dieses Liadl zu covern, gab’s kein Nein sagen.

Ganz anders als das, was ich sonst so mache, hat immens viel Spaß gemacht. Zu kaufen ab sofort hier und in Kürze dann auch noch bei itunes und Konsorten.

Neues von DJ Sepalot

Der von mir schwer geschätzte Herr Sepalot arbeitet an seinem nächsten Solo-Album – Yay! (Nachdem das Blumentopf Album ja bereits dieses Jahr herauskam und Raabsche Medienaufmerksamkeit erregt hat). Ich bin sehr gespannt.

Einen Vorgeschmack lieferte sein Solo-Erstling „Red Handed„, für den ich den Track „Liquid Embrace“ und BV’s für Track eins, sieben und sechzehn beigesteuert habe. Von Track eins – The Intro mit Frank Nitty – gibt’s einen Remix, den ich ganz großartig finde:

Sepalot betreibt noch ein weiteres Projekt, „Fractures“, ebenfalls mit Frank Nitty. Man, bin ich neidisch auf diesen Beat!

Blue Blood – Braxton Nations

Vor ein paar Jahren kam eine interessante Kollaboration mit Braxton Nations – Herr über zahlreiche Projekte, u. a. Siamese Sisters oder Strobelight Heathens – zustande. Aktuell hat er ein paar Schnipsel meiner Stimme verwurstet, der Track ist bereits auf itunes zu haben. Ich mag seine schmutzigen Beats sehr und wenn es nach mir geht, war das der erste Streich von vielen.

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